Über uns

Der Verband zählt rund 230 Mitglieder in allen Schweizer Landesteilen und im grenznahen Ausland. Er vertritt die Interessen der Tourismusmanagerinnen und -manager und fördert ihre Berufsstande in allen Bereichen, insbesondere durch
  • Unterstützung und Beratung der Mitglieder in ihrer Tätigkeit
  • Förderung des beruflichen Erfahrungsaustausches und der persönlichen Kontakte
  • Aus- und Weiterbildung der Mitglieder und ihrer Mitarbeitenden
  • Massnahmen zur Wahrung des Ansehens des Berufsstandes und zum Schutz der Berufsbezeichnung
  • Vertretung in den schweizerischen und europäischen Dachorganisationen
  • Mitsprache und Mitarbeit in der Tourismuspolitik auf allen Ebenen

Zusammen mit der Ausbildungs- und Prüfungsbranche Hotel-Gastro-Tourismus übernimmt der Verband zwei wichtige Ausbildungs-Aufgaben im Auftrag des Bundes:
  • Organisation und Umsetzung der überbetrieblichen Kurse für Lernende in Tourismusbüros
  • Durchführung der betrieblichen Lehrabschlussprüfung

Der Schweizer Tourismus-Verband STV führt die Geschäftsstelle des Verbands Schweizer Tourismusmanager VSTM. Diese ist für sämtliche Sekretariatsaufgaben zuständig.

Geschichte

In der Schweiz wurde die touristische Kundenwerbung vorerst im lokalen Rahmen betrieben, wobei in den 1870er Jahren die ersten lokalen Kur- und Verkehrsvereine entstanden. Sie weiteten sich bald zu regionalen Werbestellen aus und schlossen sich im 1893 gegründeten Verband Schweizerischer Verkehrsvereine zusammen. Die nationale Tourismus-Promotion begann nach der Verstaatlichung der Eisenbahnen 1902 durch den Publizitätsdienst der Schweizerischen Bundesbahnen und vor allem 1917 nach der Gründung der Schweizerischen Verkehrszentrale (SVZ), der heutigen Schweiz Tourismus (ST).

Trotz diesen Konzentrationsbestrebungen behielten die Tourismusorte und Regionen nicht nur ihre eigenständigen Funktionen, sondern bauten diese auch aus. Aus den bisherigen Nebenberufen entstanden vollamtliche Stellen als Kur- und Verkehrsdirektoren (übrigens bis in die 1970er Jahre alle fest in männlicher Hand). Aus dem Verband Schweizerischer Verkehrsvereine ging dann schliesslich der 1928 gegründete Verband Schweizerischer Kur- und Verkehrsdirektoren (VSKVD) hervor, der sich 2003 mit einer Statutenänderung neu den Namen «Verband Schweizer Tourismusmanager» (VSTM) gab.

Ziel und Zweck

Bereits bei der Gründung wurde festgehalten, der Verband werde nicht aus Selbstzweck geschaffen, sondern aus der Überzeugung, ein nützliches Glied einer Gemeinschaft zu werden. Persönliche Interessen konnten sich bisher nie durchsetzen, ebenso wenig gewerkschaftliche Tendenzen.

Die heutigen Statuten halten fest, der allgemeine Zweck des Verbandes sei die Vertretung der Interessen der Tourismusmanager(-innen) sowie die Förderung ihres Berufsstandes in allen Bereichen, insbesondere durch
  • Unterstützung und Beratung der Mitglieder in ihrer Tätigkeit
  • Förderung des beruflichen Erfahrungsaustausches und der persönlichen Kontakte
  • Aus- und Weiterbildung der Mitglieder und ihrer Mitarbeiter
  • Massnahmen zur Wahrung des Ansehens des Berufsstandes und zum Schutz der Berufsbezeichnung
  • Vertretung in den schweizerischen und europäischen Dachorganisationen
  • Mitsprache und Mitarbeit in der Tourismuspolitik auf allen Ebenen.

Inschrift auf der Amtskette des Präsidenten

Président pour servir, être utile

«La chaîne
Est à la fois le symbole de ‘l’honneur
Et de la charge, de la continuité
Et de l’engagement, de l’humilité
Et du lien.»

(Die Kette ist Symbol der Ehre wie auch der Bürde, der Kontinuität,
der Verpflichtung, der Demut und der Verbindung.)